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Milien



Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Milien (Hautzysten, Hautgries): Stecknadelkopfgroße weißliche oder hautfarbene, kugelige Knötchen, die meist in Gruppen auftreten, überwiegend im Gesicht (Wangen, Schläfen, Augenbereich) und Genitalbereich. Dermatologisch handelt es sich um horngefüllte Zysten, die sich an den Ausführungsgängen von Talgdrüsen bilden. Obwohl sie in jedem Alter zu finden sind, auch schon bei Neugeborenen, entwickeln sie sich typischerweise im jüngeren Erwachsenenalter, spontan oder als Narbe nach dem Abheilen von blasenbildenden Hauterkrankungen, z. B. Pemphigoide. Milien sind harmlos, oft aber kosmetisch störend. Sie lassen sich chirurgisch oder mit dem Laser entfernen.

 

 


Von: gesundheit-heute.de; Dr. Ute Koch, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 15.04.2016 um 16:51


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